Meniskusprobleme? Wir helfen Dir!

Was sind Ursachen für eine Meniskusverletzung?

Sportunfälle sind die häufigsten Ursachen von Meniskusläsionen. Grund ist meist eine zu starke Drehung des Oberschenkels während der Unterschenkel fest steht und das Kniegelenk gebeugt ist. Viele Sportler wie Fußballer und Tennisspieler erleiden dieser Verletzung, aufgrund genau dieser Bewegung. Langjährige körperliche Belastung ist auch ein Grund von Meniskusschäden, da Verschleißerscheinungen nicht vermeidbar sind und mit höherem Alter zunehmen. Hier gehts zur Behandlung und der Meniskus OP.

Wie bemerke ich einen Meniskusriss (Symptome)?

Das typischste Anzeichen für einen Meniskusriss sind stechende Schmerzen im Knie. Diese werden von der Innenseite des Kniegelenks ausgestrahlt. In den meisten Fällen folgt eine Schwellung des kompletten Knies. Für die Schwellung ist eine Flüssigkeitsansammlung verantwortlich. Es findet ein sogenannter Reizerguss im Inneren des Kniegelenks. Bei einem Meniskusanriss machen sich ziehende, teilweises stechende Schmerzen im Bereich des Knies bemerkbar. Bewegungsabläufe wie hocken oder strecken sind mit unangenehmen Schmerzen verbunden.

 Woher kommen die Knieschmerzen?

Der Meniskus an sich ist nicht für die Schmerzen zuständig, da das Knorpelgewebe keine Blutgefäße oder Nervenenden hat. Die Schmerzen kommen aus dem Gelenkspalt. Das ist der Punkt an dem sich der Meniskus von den Aufhängebändern losgerissen hat und wo das Knorpelgewebe gereizt ist. Bei starken Schmerzen ist es nicht mehr möglich das Knie durchzustrecken, da sich der abgerissene Meniskus in den Gelenkspalt abgelegt hat und das Kniegelenk komplett blockiert. Viele Patienten spüren dazu noch eine unangenehme Reibung im Kniegelenk.

Entstehen weitere Schäden bei einem Meniskusriss?

Sobald der Meniskus Schäden wie Risse oder Quetschungen erleidet, können sehr schnell Verschleißerscheinungen auftreten. Der Grund dafür ist, dass sich der Gelenkknorpel an den Knochenenden im Kniegelenk viel schneller abnutzt. Die Abnutzung kann zu einer Kniegelenk-Arthrose (Gonarthrose) führen.

Wie wird ein Meniskusriss diagnostiziert?

Diagnostiziert wird der Meniskusriss mit Hilfe von klinischen Tests, die durch einen Knie- Spezialisten durchgeführt wird. Um sicher zu gehen und die Diagnose zu bestätigen, wird jedoch in den meisten Fällen eine  Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt. Zum einem um die Diagnose zu bestätigen und zum anderen um weitere Schäden, wie Knorpelschäden frühzeitig zu erkennen und ggf. direkt zu behandeln.

Welche Funktion hat der Meniskus?

Die Aufgabe des Meniskus ist es, die Kräfte vom Oberschenkelknochen auf den Schienbeinknochen im Unterschenkel zu übertragen. Die Menisken verschieben sich zwischen den Gelenkflächen, sobald wir unser Kniegelenk beanspruchen oder bewegen. Durch die elastische Bewegung sorgen die Menisken für eine Stabilisierung und optimale Druckverteilung zwischen den Gelenkflächen. Dadurch das der Oberschenkelknochen am unteren Ende rund ist und der Unterschenkelknochen am oberen ende flach, ist die Funktion des Meniskus mit einem Stoßdämpfer zu vergleichen, der das Gelenk stabilisiert. Eine weitere Aufgabe des Meniskus ist es die Gelenkflüssigkeit im Knie zu verteilen, damit eine geringe Reibung sichergestellt wird. Zudem begrenzt er die seitliche Bewegung des Kniegelenks, was eine notwendige, stabilisierende Funktion hat.

Was ist eine Meniskusquetschung?

Die harmloseste Form einer Meniskusverletzung ist die Quetschung. Sie macht sich bei Belastungen bemerkbar, die Knieschmerzen hervorrufen. Die Schmerzen treten am intensivsten in der Kniekehle und der Gelenkseite auf. Eine Quetschung des Meniskus muss unbedingt ausgeheilt werden, das es sich schnell zu einem Meniskusanriss oder einem Meniskusriss entwickeln kann. Eine konservative Behandlung und eine Sportpause von ca. 3 Wochen reichen in den meisten Fällen dafür aus.

Meniskus (Definition)

Der Innenmeniskus und der Außenmeniskus sind zwei elastische Knorpelscheiben im Kniegelenk. Das Wort Meniskus kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „mondförmig“. Das kommt daher, dass beide einem Halbmond ähneln. Die Menisken befindet sich zwischen den Gelenkflächen des Oberschenkelknochens (Femur) und dem Unterschenkelknochen (Tibia). In jedem Kniegelenk befinden sich ein Innen- und ein Außenmeniskus.

Innenmeniskus

Der Innenmeniskus sieht aus wie eine Banane oder ein großes C. Er ist mit dem Innenband und der Gelenkkapsel fest verwachsen und dadurch wenig beweglich und flexibel. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund warum er bei Stürzen und anderen Unfällen wesentlich anfälliger ist. Bei einer Drehung nach Innen, wird der Innenmeniskus entlastet und bei einer Drehung nach Außen belastet. Auf Grund seiner Anatomie ist der Innenmeniskus bei Verletzungen viel häufiger betroffen als der Außenmeniskus.

Außenmeniskus

Von Oben betrachtet sieht der Außenmeniskus aus wie ein fast geschlossener Kreis. Da der Außenmeniskus nur teilweise mit der Gelenkkapsel verwachsen ist, ist er viel beweglicher als der Innenmeniskus. Durch eine Drehung nach Innen wird der Außenmeniskus belastet und durch die Drehung nach außen entlastet. Da er bei Bewegungen weniger unter Spannung gerät, ist der Außenmeniskus sehr selten von Verletzungen betroffen.

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