meniskus op
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Lässt sich dein Meniskusriss nicht konservativ behandeln? Dann bist du hier genau richtig! Es bestehen 4 Möglichkeiten eine Meniskus Op durchzuführen. Zuerst solltest du herausfinden, wie schwer deine Meniskusläsion ist. Hast du dir einen Teilriss, einen kompletten Riss oder nur eine Meniskusquetschung zugezogen?

Bei einem kompletten Meniskusriss musst du sofort handeln. Wenn du das nicht machst, kann sich langfristig eine Arthrose bilden! Die Folgen wären eine extreme Schädigungen deines Kniegelenks. Für Fachärzte ist die Meniskus Op ein Routineeingriff. Entscheidend ist die Stelle, an welcher der Meniskus gerissen ist. Wenn dein Meniskusriss an einer gut durchbluteten Stelle liegt, besteht die Möglichkeit das dein Meniskus sich komplett regeneriert. Du müsstest jedoch mit einer Entfernung der beschädigte Meniskusteile rechnen, falls die Mensikusverletzung an einer nicht gut durchbluteten Stelle ist.

Meniskus OP – die 4 Möglichkeiten

1. Meniskusnaht
2. Meniskusglättung
3. Transplantation des Meniskus
4. Implantat als Meniskus
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Heutzutage werden die meisten Meniskusoperationen arthroskopisch durchgeführt. Bei der Operation werden nur kleinste Verletzungen entstehen. Du bekommst unter Vollnarkose, zwei kleine Hautschnitte am Kniegelenk. Durch diese werden eine Sonde mit Mikrokamera und Operationsinstrumenten eingeführt.

Dein Gelenk wird so mit einer Kamera analysiert. So wird ermittelt, wie die Meniskusverletzung am besten behoben werden kann. Der Vorteil der arthroskopischen Meniskusoperation ist der, dass Diagnose und Operation direkt hintereinander durchgeführt werden. Durch die kleinen Schnitte werden Infektionsrisiken erheblich minimiert und der Heilungsprozess dauert nicht so lange. Nachdem der Facharzt das Knie arthroskopiert hat, stehen ihm 4 verschiedene Möglichkeiten bereit die Operation erfolgreich abzuschließen.

1. Meniskusnaht

Wenn der Facharzt feststellt das dein Meniskus längs gerissen ist, besteht eine vielversprechende Möglichkeit. Dein Meniskus kann durch eine Meniskusnaht genäht werden.  Das Ziel ist es, eingerissene Meniskusteile nicht zu entfern. Dies gelingt aber nur, wenn es die Position deines Meniskusrisses erlaubt.

Eine Heilung ist jedoch nur im Bereich der durchbluteten Meniskus-Basis möglich. Durch die neuen arthroskopischen Meniskus-Fixationsmethoden ist eine hochwertige Nahtverankerung garantiert und das auch in schwer zugänglichen Bereichen des Kniegelenks. Dabei wird der Faden durch beide Riss-Kanten gezogen und fest verknotet.

Im Gegensatz zur Meniskusteilresektion dauert die Heilung einige Zeit länger. Der Patient darf das Kniegelenk mindestens 3 Wochen nicht belasten. Zudem sollte man das Knie weitere 3 Wochen nicht angewinkelt belasten, ausschließlich nur wenn es durchgestreckt ist. Während der Heilungsphase ist die Physiotherapie und Krankengymnastik sehr wichtig.

Sie beugt dem Muskelabbau vor und regeneriert die Flexibilität des Kniegelenks. Sport sollte erst 3 Monate später wieder ausgeübt werden, um die komplette Heilung zu garantieren. Im Gegensatz zur Meniskusteilresektion dauert die Heilung länger, diese sollte der Patient jedoch in Kauf nehmen, um seinen kompletten Meniskus behalten zu können.



2. Meniskusglättung (Meniskusteilresektion)

Wenn bei der arthroskopischen Diagnose festgestellt wird das der Meniskus nicht mehr genäht werden kann, besteht die Möglichkeit geringe Teile des Meniskus zu entfernen. Das Meniskusgewebe ist notwendig um die Belastung auf den Gelenkknorpel zu reduzieren. Sobald das Meniskusgewebe reduziert vorhanden ist, wird die Belastung logischer Weise größer.

Daher wird versucht so wenig wie möglich davon zu entfernen. Der Knie-Spezialist entfernt dabei arthroskopisch nur eingerissene Anteile und glättet sie anschließend um ein weiteres Einreißen des Meniskus zu verhindern. Nach der Operation sollte der Patient Krücken benutzen um das Knie 3-5 Tage zu entlasten.

Du kannst nach der Meniskusglättung schon nach vier bis acht Wochen wieder Sport machen. Krankengymnastik, Physiotherapie sowie Lymphdrainage und Elektrotherapie unterstützen den Heilungsprozess.

3. Transplantation des Meniskus

Dein Meniskus wird bei einer Transplantation komplett ersetzt. Dir wird ein Meniskus eines anderen Menschen eingestzt. Die Wartezeit auf ein menschlichen Meniskus, ist sehr lang und hat ein Risiko. Es kann passieren, dass dein Körper den Meniskus nach der Operation abstößt. Diese Meniskus OP ist sehr selten und wird dir auch von Krankenkassen nicht bezahlt. Sinnvoll ist diese Methode nur, falls deine Meniskusläsion nicht zu reparieren ist.

4. Implantat als Meniskus

Die Implantate bestehen aus einem Kollagengerüst. Dieses künstliche Implantat wird in der Regel vom Körper angenommen. Es produziert eigenständig ein Gerüst aus neuen Knorpelzellen. Dieses Verfahren ist mittlerweile sehr effektiv, aber auch sehr teuer. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.

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