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Behandlung oder Operation?

Wir finden es heraus!

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Sie haben Knieprobleme und vermuten einen Meniskusriss? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir beantworten Ihnen alle Fragen zum Thema Meniskus und Meniskusschaden. Wir erklären Ihnen, wie sich ein Meniskusriss bemerkbar macht und welche Behandlung für Sie infrage kommt. Im Inhaltsverzeichnis können Sie mit einem Klick direkt zu Ihrer gewünschten Frage gelangen. Auf unserer offizielle Facebookseite finden Sie tolle Übungen und die neusten Informationen.

Meniskus

Was ist ein Meniskus?

Der Innenmeniskus und der Außenmeniskus sind zwei elastische Knorpelscheiben im Kniegelenk. Das Wort Meniskus kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „mondförmig“. Das kommt daher, dass beide einem Halbmond ähneln. Die Menisken befindet sich zwischen den Gelenkflächen des Oberschenkelknochens und dem Unterschenkelknochen. In jedem Kniegelenk befinden sich ein Innen- und ein Außenmeniskus.

Innenmeniskus

Der Innenmeniskus sieht aus wie eine Banane oder ein großes C. Er ist mit dem Innenband und der Gelenkkapsel fest verwachsen und dadurch wenig beweglich und flexibel. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund warum er bei Stürzen und anderen Unfällen wesentlich anfälliger ist. Bei einer Drehung nach Innen, wird der Innenmeniskus entlastet und bei einer Drehung nach Außen belastet. Aufgrund seiner Anatomie ist der Innenmeniskus bei Verletzungen viel häufiger betroffen als der Außenmeniskus.

Außenmeniskus

Von Oben betrachtet sieht der Außenmeniskus aus wie ein fast geschlossener Kreis. Da der Außenmeniskus nur teilweise mit der Gelenkkapsel verwachsen ist, ist er viel beweglicher als der Innenmeniskus. Durch eine Drehung nach Innen wird der Außenmeniskus belastet und durch die Drehung nach außen entlastet. Da er bei Bewegungen weniger unter Spannung gerät, ist der Außenmeniskus sehr selten von Verletzungen betroffen.

Welche Funktion hat der Meniskus?

Die Aufgabe des Meniskus ist es, die Kräfte vom Oberschenkelknochen auf den Schienbeinknochen im Unterschenkel zu übertragen. Die Menisken verschieben sich zwischen den Gelenkflächen, sobald wir unser Kniegelenk beanspruchen oder bewegen. Durch die elastische Bewegung sorgen die Menisken für eine Stabilisierung und optimale Druckverteilung zwischen den Gelenkflächen. Dadurch das der Oberschenkelknochen am unteren Ende rund ist und der Unterschenkelknochen am oberen Ende flach, ist die Funktion des Meniskus mit einem Stoßdämpfer zu vergleichen, der das Gelenk stabilisiert. Eine weitere Aufgabe des Meniskus ist es die Gelenkflüssigkeit im Knie zu verteilen, damit eine geringe Reibung sichergestellt wird. Zudem begrenzt er die seitliche Bewegung des Kniegelenks, was eine notwendige, stabilisierende Funktion hat.

Symptome für einen Meniskusriss?

Das typischste Anzeichen für einen Meniskusriss sind stechende Schmerzen im Knie. Diese werden von der Innenseite des Kniegelenks ausgestrahlt. In den meisten Fällen folgt eine Schwellung des kompletten Knies. Für die Schwellung ist eine Flüssigkeitsansammlung verantwortlich. Es findet ein sogenannter Reizerguss im Inneren des Kniegelenks. Bei einem Meniskusanriss machen sich ziehende, teilweises stechende Schmerzen im Bereich des Knies bemerkbar. Bewegungsabläufe wie hocken oder strecken sind mit unangenehmen Schmerzen verbunden.

Ursache der Knieschmerzen?

Der Meniskus an sich ist nicht für die Schmerzen zuständig, da das Knorpelgewebe keine Blutgefäße oder Nervenenden hat. Die Schmerzen kommen aus dem Gelenkspalt. Das ist der Punkt, an dem sich der Meniskus von den Aufhängebändern losgerissen hat und wo das Knorpelgewebe gereizt ist. Bei starken Schmerzen ist es nicht mehr möglich das Knie durchzustrecken, da sich der abgerissene Meniskus in den Gelenkspalt abgelegt hat und das Kniegelenk komplett blockiert. Viele Patienten spüren dazu noch eine unangenehme Reibung.

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Sportunfälle sind die häufigsten Meniskus-Ursachen für Meniskusläsionen. Eine zu starke Drehung des Oberschenkels ist der Grund. Es passiert, während der Unterschenkel fest steht und das Kniegelenk gebeugt ist. Viele Sportler erleiden dieser Verletzung, aufgrund genau dieser Bewegung. Langjährige körperliche Belastung ist auch ein Grund von Meniskusschäden, da Verschleißerscheinungen nicht vermeidbar sind und mit höherem Alter zunehmen.

Diagnose eines Meniskusriss ?

Diagnostiziert wird der Meniskusriss mithilfe von klinischen Tests, die durch einen Kniespezialisten durchgeführt wird. Um sicherzugehen und die Diagnose zu bestätigen, wird jedoch in den meisten Fällen eine Magnetresonanztomografie (MRT) durchgeführt. Zu einem um die Diagnose zu bestätigen und zum anderen um weitere Schäden, wie Knorpelschäden frühzeitig zu erkennen und ggf. direkt zu behandeln.

Folgeschäden einer Meniskusverletzung?

Sobald der Meniskus Schäden wie Risse oder Quetschungen erleidet, können sehr schnell Verschleißerscheinungen auftreten. Der Grund dafür ist, dass sich der Gelenkknorpel an den Knochenenden im Kniegelenk viel schneller abnutzt. Die Abnutzung kann zu einer Kniegelenkarthrose führen.

Was ist eine Meniskusquetschung?

Die harmloseste Form einer Meniskusverletzung ist die Quetschung. Sie macht sich bei Belastungen bemerkbar, die Knieschmerzen hervorrufen. Die Schmerzen treten am intensivsten in der Kniekehle und der Gelenkseite auf. Eine Quetschung des Meniskus muss unbedingt ausgeheilt werden, das es sich schnell zu einem Meniskusanriss oder einem Meniskusriss entwickeln kann. Eine konservative Behandlung und eine Sportpause von ca. 3 Wochen reichen in den meisten Fällen dafür aus.

Meniskus Behandlung

1. Die konservative Therapie

Wenn Ihr Meniskusriss schnell erkannt wird, ist eine Meniskus Behandlung ohne Operation durchaus möglich. Dafür sind zwei Voraussetzungen notwendig:

  • Der Meniskusriss ist klein und liegt an einer gut durchbluteten Basis
  • Der Meniskusriss ist glatt und nicht durch den Verschleiß entstanden.

Sofern beide Voraussetzungen bei Ihnen erfüllt sind, ist es möglich durch eine nicht Belastung des Knies von etwa drei bis vier Wochen Ihre Meniskusverletzung auszukurieren. Deshalb tragen Sie in dieser Zeit eine Knieschiene, damit Ihr Knie keiner seitlichen Bewegung ausgesetzt ist. Wenn Sie sich in dieser Zeit oft fortbewegen, können Sie also nicht auf Krücken verzichten.

Der Meniskusriss ist sehr schmerzhaft, deshalb werden häufig schmerzstillende Medikamente verschrieben. Eine Meniskus Behandlung ohne Operation, kann zum Beispiel eine Elektrotherapie oder eine Kältetherapie sein. Oftmals wird auch eine professionelle Akupunktur durchgeführt. Diese Therapien unterstützen die Heilung Ihres Meniskus sehr gut.

 

2. Meniskus Operation

Bei manch einem Meniskusriss ist eine Operation unumgänglich. Ein Riss kann nach gewisser Zeit eine Arthrose verursachen. Somit können schwere Schäden im Knie entstehen. Es bestehen vier verschiedene Möglichkeiten, einen Meniskus zu reparieren oder zu ersetzen. Die zwei häufigsten Meniskusoperationen sind:

Teilentfernung des Meniskus

Man nenn die Teilentfernung auch Meniskusteilresektion. Hier wird der eingerissene Teil entfernt und der Meniskus geglättet.

Meniskusnaht

Die Meniskusnaht findet Verwendung, wenn der Riss längs entstanden ist. Zudem muss die Basis des Meniskusrisses gut durchblutet sein. Die zwei weiteren OP-Möglichkeiten und andere Informationen finden Sie unten auf Meniskus Operation!

3. Krankengymnastik

Nach wochenlanger Schonung Ihres Knies baut dessen Muskulatur stark ab. Deshalb ist Bewegungseinschränkung des Kniegelenks oft eine Folge der Schonung. Die Beweglichkeit Ihres Knies stellt sich durch die professionelle Krankengymnastik wieder her. Denn durch das tägliche Training Ihres Knies und Ihrer Muskeln kann die ursprüngliche Beweglichkeit und Muskulatur zurückkehren.

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4. Therapie mit Medikamenten

Bei der Therapie mit Medikamenten werden entzündungshemmende Medikamente ohne Kortison eingenommen. Diese wirken gegen Schmerzen und Entzündungen. Betäubungsmittel und Entzündungsblocker spritzt der Arzt allerdings selten direkt in Ihr Kniegelenk.

5. Die Elektrotherapie

Eine weitere Meniskus Behandlung ist die Elektrotherapie. Sie ist eine sehr sinnvolle Methode die Heilung voranzutreiben. Der Reizstrom regt die Muskelstimulation an und führt zu einer schnelleren Regeneration.

Meniskus Operation

Heutzutage werden die meisten Meniskusoperationen arthroskopisch durchgeführt. Bei der Operation werden nur kleinste Verletzungen entstehen. Sie bekommen unter Vollnarkose, zwei kleine Hautschnitte am Kniegelenk. Durch diese werden eine Sonde mit Mikrokamera und Operationsinstrumenten eingeführt. Ihr Gelenk wird so mit einer Kamera analysiert. So wird ermittelt, wie die Meniskusverletzung am besten behoben werden kann.

Der Vorteil der arthroskopischen Meniskus Operation ist der, dass Diagnose und Operation direkt hintereinander durchgeführt werden. Durch die kleinen Schnitte werden Infektionsrisiken erheblich minimiert und der Heilungsprozess dauert nicht so lange. Nachdem der Facharzt das Knie arthroskopiert hat, stehen ihm 4 verschiedene Möglichkeiten bereit die Operation erfolgreich abzuschließen.

1. Meniskusnaht

Wenn der Facharzt feststellt, dass Ihr Meniskus längs gerissen ist, besteht eine vielversprechende Möglichkeit. Dein Meniskus kann durch eine Meniskusnaht genäht werden. Das Ziel ist es, eingerissene Meniskusteile nicht zu entfernt. Dies gelingt aber nur, wenn es die Position Ihres Meniskusrisses erlaubt. Eine Heilung ist jedoch nur im Bereich der durchbluteten Meniskusbasis möglich. Durch die neuen arthroskopischen Meniskus-Fixationsmethoden, ist eine hochwertige Nahtverankerung garantiert. Auch in schwer zugänglichen Bereichen des Kniegelenks. Dabei wird der Faden durch beide Riss-Kanten gezogen und fest verknotet.

Im Gegensatz zur Meniskusteilresektion dauert die Heilung einige Zeit länger. Der Patient darf das Kniegelenk mindestens 3 Wochen nicht belasten. Zudem sollte man das Knie weitere 3 Wochen nicht angewinkelt belasten, ausschließlich nur wenn es durchgestreckt ist. Während der Heilungsphase ist die Physiotherapie und Krankengymnastik sehr wichtig. Sie beugt dem Muskelabbau vor und regeneriert die Flexibilität des Kniegelenks. Sport sollte erst 3 Monate später wieder ausgeübt werden, um die komplette Heilung zu garantieren. Im Gegensatz zur Meniskusteilresektion dauert die Heilung länger, diese sollte der Patient jedoch in Kauf nehmen, um seinen kompletten Meniskus behalten zu können.

2. Meniskusglättung (Meniskusteilresektion)

Wenn bei der arthroskopischen Diagnose festgestellt wird, dass der Meniskus nicht mehr genäht werden kann, besteht die Möglichkeit geringe Teile des Meniskus zu entfernen. Das Meniskusgewebe ist notwendig um die Belastung auf den Gelenkknorpel zu reduzieren. Sobald das Meniskusgewebe reduziert vorhanden ist, wird die Belastung logischerweise größer. Daher wird versucht so wenig wie möglich davon zu entfernen.

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Der Kniespezialist entfernt dabei arthroskopisch nur eingerissene Anteile und glättet sie anschließend, um ein weiteres Einreißen des Meniskus zu verhindern. Nach der Operation sollte der Patient Krücken benutzen, um das Knie 3-5 Tage zu entlasten. Sie können nach der Meniskusglättung schon nach vier bis acht Wochen wieder Sport machen. Krankengymnastik, Physiotherapie sowie Lymphdrainage und Elektrotherapie unterstützen den Heilungsprozess.

3. Transplantation des Meniskus

Dein Meniskus wird bei einer Transplantation komplett ersetzt. Ihnen wird ein Meniskus eines anderen Menschen eingesetzt. Die Wartezeit auf ein menschlichen Meniskus ist lang und riskant. Es kann passieren, dass Ihr Körper den Meniskus abstößt. Diese  Operation ist selten und nicht von Krankenkassen bezahlt. Sinnvoll ist diese Methode nur, wenn Ihre Meniskusverletzung nicht zu reparieren ist.

4. Implantat als Meniskus

Die Implantate bestehen aus einem Kollagengerüst. Dieses künstliche Implantat wird in der Regel vom Körper angenommen. Es produziert eigenständig ein Gerüst aus neuen Knorpelzellen. Dieses Verfahren ist mittlerweile sehr effektiv, aber auch sehr teuer. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.